Von verdauten Büchern und zerbrochenen Köpfen

Von verdauten Büchern und zerbrochenen Köpfen

Ein Brett vorm Kopf haben oder Haare auf den Zäh­nen. Auf der Leitung ste­hen oder auf dem Tep­pich bleiben. — Bilder im Kopf helfen uns dabei, die Welt bess­er zu ver­ste­hen. Und über sie zu sprechen.

Der Text fürs Ohr

Woher die Zitate stammen …

In ein­er stür­mis­chen Nacht taucht bei Meg­gie und ihrem Vater Mo ein unheim­lich­er Gast auf. Er warnt sie vor Capri­corn. Der hat es näm­lich auf Mo und ein geheimnisvolles Buch abge­se­hen! Meg­gie und Mo machen sich auf den Weg zur Tante Eli­nor. In ihrer großen Bib­lio­thek wollen sie das kost­bare Buch vor Capri­corn ver­steck­en. Dieses Buch scheint der Schlüs­sel für alles zu sein. Je näher Meg­gie diesem Geheim­nis kommt, desto mehr gerät sie in große Gefahr.

Cor­nelia Funke: Tin­ten­herz. Dressler, 2003.

Zum Mitmachen

Metaphernsalat

Hop­pla! Da hat jemand die Meta­phern kräftig durchgemis­cht! Kannst du die fehlen­den Wörter hinzufü­gen?

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Einen Frosch im Hals haben

Viele Redewen­dun­gen zaubern lustige Bilder in unsere Köpfe. Woher kom­men diese Aus­drücke? Geoli­no hat für dich nicht nur viele deutsche Redewen­dun­gen gesam­melt, son­dern erk­lärt dir auch, was sie bedeuten. Damit du nicht weit­er auf der Leitung stehst und auch nicht von gestern bist.

Buchtipps

Kannst du dir vorstellen, dass jemand wirk­lich Büch­er frisst und ver­daut? Das tut der kleine Bücher­fress­er. Ein Wesen, was Sten im Geheimen von seinem Groß­vater bekommt. Wenn er ein Buch gefressen hat, kann er die Geschichte daraus nacherzählen.

Funke, Cor­nelia: Der Bücher­fress­er. Loewe 2020 (Bilder­buch ab 4 Jahre)

Nicht nur der Bücher­fress­er ernährt sich von Büch­ern – das tun auch die Buch­linge aus Buch­haim — der Stadt der träu­menden Büch­er. Allerd­ings brauchen sie die Büch­er dafür nicht wirk­lich zu fressen. Sie wer­den allein durchs Lesen satt.

Moers, Wal­ter: Die Stadt der träu­menden Büch­er. Piper 2004 (ab 12 Jahre)

Ein eben­falls sagenum­wobenes Wesen Zamoniens ist der Bücher­drache. Er ernährt sich zwar nicht von Büch­ern, aber er schläft in ihnen und nimmt sie dadurch in seine Gedanken auf. Über die Jahre sind sie zu seinem Schup­pen­kleid gewor­den.

Moers, Wal­ter: Der Bücher­drache. Pen­guin 2019