Kapitel "Von wegen 'bedeutungslose Wortkrümel'"

Von wegen „bedeutungslose Wortkrümel“

Hal­lo, freue ken­nen­zuler­nen. Ich kann zeigen bedeu­tungslose Wörter loswirst.
Oh, Entschuldigung, da war wohl ger­ade der Sprach­ab­schnei­der zu Gast.

Der Text fürs Ohr

Woher die Zitate stammen …

Hans Joachim Schädlich: Der Sprach­ab­schnei­der. Dōgakusha Ver­lag, Tokyo 1989.

Zum Mitmachen

Die zehn häufigsten Wörter der deutschen Sprache

Welche der fol­gen­den dreißig Wörter kom­men in deutschsprachi­gen Tex­ten am häu­fig­sten vor? Du kannst rat­en — aber mit ein biss­chen Über­legung bekommst du es bes­timmt auch her­aus.

In Ulm, um Ulm und um Ulm herum

Was bleibt übrig, wenn du alle Funk­tion­swörter aus diesem Zun­gen­brech­er in den Mülleimer wirf­st?

Neugierig auf mehr?

Die Wörter, die wir am häufigsten brauchen …

… sind aus­gerech­net die „Wortkrümel“, also die Funk­tion­swörter. Sie ste­hen in der Liste ganz oben. An der Uni­ver­sität Leipzig wer­den ganz viele dig­i­tale Nachricht­en-Texte gesam­melt und aus­gezählt, ins­ge­samt über 35 Mil­lio­nen Sätze. Spitzen­re­it­er ist das Krümel-Wort der. Das tritt in den gesam­melten Tex­ten über 15 Mil­lio­nen Mal auf!

Ein wenig anders zählt der Duden-Ver­lag. Dort wer­den unter­schiedliche For­men, in denen Wörter auftreten, jew­eils als nur ein Wort gezählt: Zum Beispiel wer­den die Artikel der, die und das und auch die For­men, in denen diese Artikel auch noch vorkom­men, also den, dem und des, als ein Wort gezählt. Die Liste der häu­fig­sten Wörter in deutsch­sprachigen Tex­ten sieht dann eben auch etwas anders aus.

Wörter und Wortarten erklärt

Was ist das eigentlich, ein Wort? Welche Arten von Wörtern gibt es und woran kön­nen sie erkan­nt wer­den? Das Video von alpha Ler­nen | Deutsch beant­wortet dir diese Fra­gen.

Buchtipps

Hans Joachim Schädlich: Der Sprach­ab­schnei­der. Roro­ro 2012.
(Für alle ab ca. 10 Jahre)
Erik Ors­en­na: Die Gram­matik ist ein san­ftes Lied. Hanser 2004.
(Für alle ab ca. 10 Jahre)
Leo Lion­ni: Der Buch­staben­baum. Beltz & Gel­berg 2012.
(Für alle ab ca. 5 Jahre)